Maria Dilena index
NATUR REISEN MENSCHEN

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Als Kind waren die Ferien immer eine besonders schöne Zeit für mich, da ich zu meinen Großeltern ins Ennstal fahren durfte. Bei den Wanderungen in den Schladminger Tauern und im Dachsteinmassiv im Sommer und den Schitouren im Winter entdeckte ich meine Liebe zur Natur und zu den Bergsportarten. Schon bald jedoch wuchs mein Interesse, Neues kennen zu lernen und jeden Sommer packte mich das Reisefieber. Zuerst wurde Österreich mit dem Fahrrad erkundet, dann die Länder West- Nord- und Südeuropas. Natürlich begleitete mich auf diesen Reisen immer eine Kamera um das Gesehene und Erlebte festzuhalten und zu dokumentieren.

Meinen Interessen und Vorlieben entsprechend studierte ich Sport und Romanische Philologie (Französisch, Spanisch) und meine Fremdsprachenkenntnisse ermöglichten es mir oft, die Reiseerlebnisse und deren fotografische Dokumentation zu vertiefen.

Vor kurzem bin ich auf die digitale Fotografie umgestiegen, die durch ihre Unmittelbarkeit zum Experimentieren geradezu auffordert; seitdem man nicht mehr auf Filme mit 36 Aufnahmen angewiesen ist und es Speicherkarten mit 1 Gigabyte und mehr gibt, kann man selbst dem Alltäglichen immer wieder neue Sichtweisen entlocken und einen besonderen Charakter verleihen. So ist die Natur zu meinem Atelier geworden. Mich fasziniert vor allem der Makrobereich mit seinem oft überraschenden Formen- und Farbenspiel. Dieser „Kosmos des Kleinen“ eröffnete sich mir auch bei den langsamen Wanderungen durch die Natur mit unseren Kindern. Diese Zeit war für mich eine besondere „Schule des Sehens“.

Ich habe das Glück, hier im Ennstal, einer besonders schönen Gegend Österreichs, zu leben und nütze meine freie Zeit, um in meiner unmittelbaren Umgebung auf Motivsuche zu gehen. Was das Reisen betrifft, so habe ich meine Fühler nach der Neuen Welt ausgestreckt und die weiten, unberührten Landschaften Südamerikas zu meinen Lieblingszielen erkoren.

Auf meinen Streifzügen durch die Natur suche ich jedoch nicht nur nach Motiven, sondern genieße auch die Schönheit und die Stille nach einer „wortreichen“ Arbeitswoche am Akademischen Gymnasium in Graz. So hat das Fotografieren für mich auch eine meditative Komponente. An Tagen mit besonderen Lichtverhältnissen entdecke ich überall Motive, die mich zum Innehalten auffordern und deren faszinierenden Details ich einfangen möchte.

Einen besonderen Reiz übt auf mich immer wieder das Kleine, Unscheinbare aus wie die karge Vegetation der Gebirgszonen und Wüsten oder auch Pflanzen am Wegrand, die, ins rechte Licht gesetzt, sich in wahre Schönheiten verwandeln. Sehr gerne beobachte und fotografiere ich auch Vögel in ihrem Lebensraum, und das Element Wasser in seinen vielfältigen und jahreszeitbedingten Erscheinungsformen gehört ebenfalls zu meinen bevorzugten Motiven.

Über mich